Sammlerkolumne

«Fotografien als Lockmittel und Versprechen»

Timo nennt sich Tina Glamor, arbeitet als Bauzeichner und lebt in einem kleinen Dorf zwischen Stuttgart und Schwäbisch Gmünd. 2007 hat er angefangen, sich mit dem Thema Travestie zu befassen. Mittlerweile besitzt er eine der wichtigsten Sammlungen zur Geschichte der Travestie in Deutschland.

Text — Tina Glamor am 27. August 2021 in einem Zoom-Gespräch, aufgezeichnet von Karl-Heinz Steinle

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Das Ensemble des «Chez nous» anlässlich eines Gastspiels in der Bar Celona in Hamburg, um 1965. V.l.n.r.: Ramonita Vargas, Marcel André mit rotem Hut, Oswald Drescher, sein Freund, rechts außen mit brünetten Locken La Domino, darunter mit blonden Haaren Pepa Darena. Aus der Fotosammlung von Madame Kio (Cornel Hedl). 

Über mich und meine Sammlung ist bisher noch nichts geschrieben worden. Was ich nicht so gern habe, ist, wenn mein vollständiger bürgerlicher Name genannt wird. Deswegen nehme ich als Pseudonym meinen Künstlernamen Tina Glamor. Dann kann ich auch mal sagen: Ok, das ist mein privater Bereich und privat bin ich öfter oder meistens nicht so bunt wie unter dem Namen Tina Glamor.

Dass ich angefangen habe zu sammeln, hat sehr viel mit meiner eigenen Entwicklung zu tun. Da muss ich ein wenig ausholen, denn das Thema Verwandlung und Verkleiden, das war schon von Kind auf bei mir gegeben. Irgendwann gab es ein Schlüssel-Erlebnis: Ich war etwa fünfzehn Jahre alt, als meine Tante mir begeistert von einer Show mit Mary & Gordy erzählt hat, die in den 1980er-Jahren als bekanntes Travestie-Duo oft im Fernsehen waren. Sie war anfangs überzeugt, Mary sei eine Frau. Aber als Höhepunkt jeder Show sangen die beiden «So leb dein Leben», eine Interpretation von Frank Sinatras «My Way»: Gordy, bereits abgeschminkt und nur mit einer Hose bekleidet, während sich Mary während des Gesangs – als ganz klassisches Element einer Travestie-Show – seiner Schminke, Kleidung und Perücke entledigt und zu Georg Preuße wird. Meine Tante war völlig perplex. Das hat mich so interessiert, dass ich mir gleich die Autobiografie von Georg Preuße «Mary – Mein Leben in ihrem Schatten» besorgt habe.
 

Da ich jemand bin, der, wenn er was liest zu Namen oder Lokalitäten, diese nachschlägt oder im Internet sucht, bin ich auf Gloria Duval gestoßen – die kommt hier aus dem Nachbarort und war auch ein großer Travestie-Künstler. Leider lebte Gloria Duval zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, sie ist schon 2006 verstorben. Dann stellte ich fest, dass es über diesen Travestie-Künstler gar nichts gibt. Ich habe Zeitzeugen gesucht, die mir von der Gloria erzählt haben. Und umso mehr ich mich mit der Thematik beschäftigt habe, umso mehr wurde mein Interesse geweckt, nicht nur für Gloria Duval, sondern an allen Travestiekünstlern. Auch weil ich es so schade fand, dass sie, wenn sie versterben oder von der Bühne gehen, so schnell vergessen werden. Das wollte und will ich einfach verhindern.
 
Und parallel dazu bin ich mit meinem selber Verwandeln schon relativ früh in die Szene gekommen, grade in die Schwulen-Szene. Und irgendwann war in Stuttgart die Tür-Politik so streng, dass man unter 16  gar nicht mehr feiern gehen konnte. Dann hab ich irgendwann gesagt: Passt auf, Leute, ich geh heim und zieh mich um. Ich habe die Sachen von meiner Schwester angezogen und bin so in alle Veranstaltungen reingekommen, ich musste auch keinen Ausweis und nichts zeigen. Ich kam außerdem sehr gut an und kam so immer mehr in die ganze Thematik rein und wurde langsam zu Tina Glamor.

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Gloria Duval (Hans Wagner): Fotos aus seinen Fotoalben, 1960er- bis 2000er-Jahre, arrangiert von Timo Glamor.

Alles begann mit der Recherche über Gloria Duval. Darüber bin ich auf Manuela Mock gestoßen, die in Frankfurt am Main das «Transnormal» betreibt, eine Adresse für Crossdresser aus der ganzen Welt, auch für solche, die das nur einmal ausprobieren möchten. Sie bezeichnet ihr Geschäft als Erlebnislocation unter dem Motto «Sie haben den Traum – Ich habe den Raum». Über deren Netzwerk habe ich viele Travestiekünstler kennengelernt, viele davon Stars aus dem legendären Berliner Travestielokal «Chez nous», das von 1958 bis 2008 existierte: Patachou, Lady Jane und Madame Kio, die ich in ihrer Wohnung immer öfter besucht habe. Dann kam auch Renata Ravel dazu und über sie der Kontakt zu Frenchy. Dann lernte ich Manel kennen und über ihn die berühmte, damals schon hochbetagte Ramonita Vargas, und so kam eins zum anderen.
 
Das Interessante war: Wenn ich die Leute getroffen habe und die haben gemerkt, da ist jemand, der hört mir zu, haben sie erzählt und erzählt und haben mir dann auch immer Material gegeben. Befördert wurde das natürlich dadurch, dass die wussten, dass ich auch selber in Drag gehe. Das hat Tore geöffnet und Verbindungen schneller zustande kommen lassen.
 
Und manchmal ist es ganz lustig, denn ich habe viele, zum Beispiel Ramonita Vargas, die in Nizza lebt, ja noch nie gesehen, wir haben immer nur telefoniert. Wenn wir dann über Künstlerinnen und Künstler sprechen oder über die Showbranche und ich mich da gut auskenne und wir dann so in ihrer Zeit schweben, denkt sie, ich wäre wie sie weit über achtzig: Kanntest Du den auch? Bist Du damals mit dort gewesen? Dann sag ich: Halt mal, ich bin doch erst 1991 geboren!

Aufbau der Sammlung

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Mit handschriftlicher Widmung an Angela Parker: Das Foto zeigt Ramonita Vargas vor dem "Chez nous" in der Marburger Straße 14 in Berlin, 1976. – In den nachts beleuchteten Schaukästen der Locations wurden Werbefotografien und Starpostkarten präsentiert, um zu zeigen, welche Künstlerinnen in den Bars und Cabarets auftreten. Sie lockten mit diverser Körperlichkeit  und (meist nur angedeuteter) Erotik und sie versprachen ein besonderes Erlebnis in der Welt hinter der verschlossenen Tür. 

Vielfalt der Sammlung

Ich versuche schon, so viel wie möglich von einer Person zu sammeln und aber auch so breit wie möglich. Das heißt zum Beispiel: alle Fotografien, Alben und Gästebücher, alle Hinweise auf die Kostüme und Accessoires wie Skizzen, Pailletten, Schmuck oder Perücken oder die Kostüme und Accessoires gleich im Original. Dazu auch Programmhefte und Plakate, Werbematerial von den Travestielokalen und Kabaretts, einfach alles, was Travestie beinhaltet. Auch die Musiken für die Auftritte, selbst Arrangiertes und Playback-Musik und auch Videos der Auftritte. Ich bekomme viele Tonbänder, Musikkassetten und VHS-Kassetten zugeschickt, die ich digitalisiere und bei mir im Archiv ablege.
 
Etwas ganz Besonderes sind die Conferencen, von denen ich einige habe. Zum Beispiel die von Rita Jané, die lange im «Chez Nous» in Berlin die Conferencière und Gastgeberin war und 1995 verstorben ist. Sie hat geschickt gespielt mit dem, was zu sagen erlaubt war und was nicht, und ihr Humor war politisch komplett unkorrekt und ging immer ganz gezielt unter die Gürtellinie. Alle sagen heute noch: Oh, die Rita Jané – so wie die Conferencen gemacht hat, kann das keine! Denn um mir alles besser vorstellen zu können, ist für mich auch wichtig: Wie haben sich die Künstler auf der Bühne bewegt, was wurde überhaupt gesagt auf der Bühne und wie war die Stimme?
 
Aber auch Material ganz unabhängig von Travestie ist wichtig. Denn viele haben ja auch in anderen Zusammenhängen, in der «normalen Welt» gewirkt. Madame Kio und Orèl haben in Musicals gespielt, Orèl z.B. zusammen mit Nadja Tiller 1980 in «Applaus» im Theater des Westens. Ramonita Vargas spielte schon 1964 «einen echten Transvestiten» im Kinofilm «Polizeirevier Davidswache», was damals ein ziemlicher Skandal war. Ich möchte auch immer wissen, wie hieß der Künstler mit richtigem Namen, wann ist er geboren, wann gestorben. Womöglich auch: Wie lebte er nach seiner Bühnenkarriere, was war sein Umfeld, woran ist er gestorben? Ich will den ganzen Menschen beleuchten und gehe da ein bisschen vor wie ein Historiker.

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Travestielokal «Intermezzo» in Hamburg: Fotos der Travestiekünstlerinnen, die dort in den 1950er- und 1960er-Jahren auftraten, arrangiert von Tina Glamor. 
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In den Travestielokalen «Intermezzo» in Hamburg und «Eldorado» in West-Berlin. Fotos von Auftritten, in der Garderobe und an der Bar zeigen u.a. Orèl, Ronny Rolls, Rita Jané, Benita André, Daisy St. Denise, Peggy Poth, Karmeen.

Bedeutung der Fotografie für Travestie

Die Travestiekünstler mussten sich präsentieren, haben über längere Zeit hinweg ein Image entwickelt und den jeweiligen Entwicklungsstand anhand von Fotografien festgehalten und mit Hilfe der Inszenierungen auf den Fotografien weiterentwickelt. Neben der Selbstverwirklichung die wichtigste Bedeutung ist der Marketingaspekt, denke ich. Fotografie war ja für die Künstlerinnen und Künstler Aushängeschild und Visitenkarte.
 
In den nachts beleuchteten Schaukästen der Locations wurden ihre Werbefotografien und Starpostkarten präsentiert, um zu zeigen, welche Künstlerinnen in den Bars und Cabarets auftreten. Bis in die 1970er-Jahre waren das die einzigen Stellen, wo nicht-heteronormative Körperlichkeit in der Öffentlichkeit sichtbar war. Die Fotografien waren Lockmittel und Versprechen zugleich und sie waren ein Tor zum Anrüchigen, vielleicht sogar Verbotenen, jedenfalls ansonsten unter der Hand Gehaltenem.
 
Ich habe in meinem digitalen Archiv einen Bereich Fotografie und der umfasst fast 12.000 Dateien. Darunter ist natürlich auch viel Bildmaterial aus den Anfangszeiten der Künstlerinnen und Künstler. Das wird von vielen nicht so gern gesehen, vor allem wenn sie noch leben. Da haben oftmals das Make-up oder das Kostüm oder einfach die Selbstdarstellung noch nicht so gestimmt. Ich verstehe das, jeder fängt mal klein an. Das geht mir ja ähnlich. Wenn ich manchmal meine Bilder zur Anfangszeit sehe, dann denke ich oft: Ach, besser, das sieht keiner. Aber alle Künstler haben sich ja immer weiterentwickelt. Zum Beispiel Frenchy: Er ist 1938 geboren, machte eine Lehre zum Schaufensterdekorateur und ging dann Ende der 1950er-Jahre nach Paris, wo er als «Zarah» auftrat. Später war er zusammen mit dem Schweizer Everest als «HiFi-Sisters» (beide sind über 1,90 m groß) auf Tourneen und fand dann erst den Namen Frenchy, der sein eigentlicher Markenname wurde.

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Exemplarische Seiten aus dem Fotoalbum von Frenchy: 1938 geboren, machte er in Kassel eine Lehre als Schaufensterdekorateur und ging dann Ende der 1950er-Jahre nach Paris, wo er als «Zarah» auftrat. Später trat er unter dem Unisex-Namen «Frenchy» auf, der sein eigentlicher Markenname wurde.
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Orèl und Frenchy als Charleston-Tänzerinnen auf einem Werbe-Foto und bei (Solo)Auftritten in Paris, Anfang der 1960er-Jahre.

Fotoalben als eigenes Genre

In den Fotoalben, die ich habe, ist oft viel Persönliches drin, Fotos mit Freundinnen und Freunden und Familienangehörigen oder Garderobenbilder, auf denen auch mal der ganze Körper drauf zu sehen ist oder Schnappschüsse, bei denen man die Kamera draufgehalten hat und die Personen nicht vorteilhaft getroffen sind. Dabei muss man sehen, ob das Album parallel zur Travestie-Karriere angelegt wurde – so wie gelebt, so sind die Fotos entstanden und eingeklebt. Aber viele Künstler hatten zu Showzeiten keine Zeit dafür. Ihre vielen Fotos sammelten sich über die Zeit an und schlummern in Kisten. Im Rentenalter beginnen dann manche die Fotos einzukleben. Und da sieht man oft, dass diese Alben nicht chronologisch aufgebaut sind und dass sie eher künstlerische Fotografien enthalten und keine privaten.
 
Ein gutes Beispiel ist auch Orèl, der um 1935 in Esslingen am Neckar geboren wurde und in den 1990ern in Berlin an den Folgen von Aids verstarb. Ich habe sein Anfangsalbum hier, beginnend mit ersten Auftritten 1955 in Stuttgart im Lokal «Baßgeige». Daran ist gut zu sehen, wie Orèl sich selber ein Image sucht. Das ist überhaupt noch nicht festgelegt am Anfang und auf den Fotos kann man nachverfolgen, wie sich sein Image entwickelt.

Er probiert sich zunächst aus als «Jacqueline», später auch mit den Zusätzen «La grande vedette» oder «Vedette Travestie International». Gleichzeitig dienten solche Alben auch als Selbstdarstellung, als eine Art Präsentier- oder Werbemappe. Die Gestaltung der Albumseiten mit Programmen, Zeichnungen, Fotozuschnitten usw. hat dann oft eine ganz eigene Qualität. Und das ist ja grade das Spannende, weil das ja das eigentlich Zeittypische zeigt. Und ich finde, das erzählt viel mehr, als wenn man nur das perfekt Gestylte zum Hauptimage erklärt hat.

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Ein gutes Beispiel für den Gebrauch von Fotografie für die Image-Entwicklung ist Orèl, der um 1935 in Esslingen am Neckar geboren wurde und in den 1990ern in Berlin an den Folgen von Aids verstarb. Sein Anfangsalbum beginnt mit ersten Auftritten 1955 in Stuttgart im Lokal «Baßgeige». Daran ist gut zu sehen, wie Orèl sich selber ein Image sucht, auf den Fotos kann man nachverfolgen, wie sich sein Image entwickelt.
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Orèl, Werbefoto Ende 1950er-Jahre aus seinem Anfangsalbum.

Selbstverständnis als Sammler

Nicht als Sammler würde ich mich bezeichnen, sondern eher als Wahrer oder Hüter im Bereich Travestie. Was ich bislang zusammengetragen habe, ist ja fast so eine Art Gedächtnis.

Ich möchte nicht, dass meine Sachen in Archiven schlummern, ich möchte sie zeigen und neu beleben. Deshalb habe ich eine Facebook-Seite eingerichtet und sie «Travestie-Erinnerungen» genannt, zu der es eine gleichnamige Gruppe gibt. Auch auf Instagram bin ich mittlerweile. Ich finde es wichtig, dass Leute, die zum Beispiel in Paris leben und vielleicht nicht mehr aus der Wohnung können, Zugang zu dieser Plattform haben und sich informieren können.
 
Und ich finde es immer sehr schön, dass, wenn ich auf der Seite neue Fotos hochgeladen habe, Leute ihre eigenen Erinnerungen da drunter schreiben. Manchmal geschieht es auch, dass Personen Kontakt zu mir aufnehmen und mich auf Material hinweisen, das ich dann unter Umständen sogar bekommen kann. Zur Zeit ist es jedoch erschreckend, wie gerade in den letzten Wochen und Monaten ein Künstler nach dem anderen gegangen ist, die alte Garde der Travestie-Künstler stirbt gerade monateweise weg. Ich mache dann immer eine Art Nachruf auf der Travestie-Erinnerungen-Seite und lege auch ein Foto-Album an von diesen Künstlern.
 
Die Informationen auf meiner Facebook-Seite sind mittlerweile europaweit gestreut, so dass ich schon ganze Nachlässe aus Frankreich oder auch Italien und Spanien bekommen habe. Ich bekomme manchmal wirklich tagelang Pakete oder große Umzugskartons ins Haus geliefert und mein Partner stöhnt dann immer: Oh mein Gott, schon wieder so alter Scheiß!

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Tina Glamor in einem selbstentworfenen und -geschneiderten Kostüm mit Accessoires, um 2016.

Tina Glamor
Timo ist 1991 geboren, arbeitet als Bauzeichner und lebt in einem kleinen Dorf zwischen Stuttgart und Schwäbisch Gmünd.
2007 hat er angefangen, sich mit dem Thema Travestie zu befassen, Kontakt zu Travestiekünstlerinnen und -künstlern aufzunehmen und für sich selbst die Figur Tina Glamor zu entwickeln. Mittlerweile besitzt er eine der wichtigsten Sammlungen zur Geschichte der Travestie und ihrer Akteurinnen in Deutschland. Für historische Forschungen und Publikationen hat er schon mehrfach Fotografien zur Verfügung gestellt.
 
Eine Zeit lang machte Timo als Tina Glamor auch eigene Auftritte und ganze Travestieshows. In der Showbranche hat er aber nicht wirklich Fuß gefasst. Wenn er heute als Tina Glamor erscheint, dann zu bestimmten Veranstaltungen, wie zum Beispiel zur großen Aids-Gala in Berlin. Seinen Schwerpunkt hat er verlagert, fertigt jetzt selbst Kostüme an und gibt Künstlerinnen und  Künstlern Showberatung.
Karl-Heinz Steinle
Karl-Heinz Steinle studierte Geschichte und Slawistik in Heidelberg und Berlin. Er ist Historiker und Berater für Museen, Sammlungen, Stiftungen und Filmproduktionen. Zur Zeit arbeitet u.a. im Forschungsvorhaben der Universität Stuttgart «Lebenswelten, Repression und Verfolgung von LSBTTIQ* in Baden und Württemberg im Nationalsozialismus und der frühen Bundesrepublik». Steinle ist Mitglied von DEJAVU e.V. und im Redaktionsteam von ReVue.

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